Lichter flackern in mir, mal hell, mal schwach,
mal gehen sie aus, mal brennen sie wach.
Ich suche mich selbst in ihrem Glanz,
doch oft ist es nur ein trügerischer Tanz.
Strahlen blenden, machen blind,
zeigen mir, was andere sind.
Doch was, wenn ich nach innen seh?
Wenn ich nicht renne, sondern steh?
Ich erkenne – nicht das Bild, das man mir malt,
nicht die Version, die an mir haftet und strahlt.
Mein Bewusstsein bricht durch den Schein,
denn echtes Licht kommt von innen allein.
Schwarz und weiß – zu eng, zu klein,
mein Leben passt nicht in diese Zeilen rein.
Ich wachse von innen nach außen heraus,
lasse los, lasse zu, reiße Mauern aus.
Ich bin nicht perfekt, doch ich bin echt,
ich breche, ich falle, doch bleib aufrecht.
Denn Stärke heißt nicht, nie zu zerbrechen,
sondern sich immer wieder neu zu entdecken.
Ich fühl mich wohl – nicht weil ich glänze,
nicht weil ich passe in andere fremde Grenzen.
Sondern weil ich mich selbst erkenne,
weil ich als Frau leuchte –
weil ich brenne.