Der See liegt still, von Zweigen umarmt,
die Knospen erwachen – ganz leise, ganz warm.
Sonnenflackern tanzt auf Wellenmusik,
und die Brise, die flüstert: „Du bist heut mein Glück.“
In Aquarelltönen träumt sich der Pfad,
mit jedem Schritt wird das Jetzt wieder satt.
Ein Gänsepaar landet – elegant, ungehemmt,
zieht Kreise im Gold, das nach Freiheit benennt.
Die Natur macht sich schön, erst schüchtern, dann keck,
Knospen kichern – „Wir sind zurück!“
Ein Hauch von Beginn, von Werden, von Licht,
und eine Stimme in dir, die flüstert: „Vergiss dich nicht.
Ein Seufzen aus Erde, ein Winken vom Wind,
der Frühling ruft – sogar, wenn du stumm bist.
Er zieht dich hervor aus dem inneren Grau
und schenkt dir ein Lächeln in Himmelblau.
Frühling – ein Flirt in Pastell und Poesie,
verrückt, verspielt, mit Herzmelodie.
Er zwinkert verwegen, kaum sichtbar, doch echt:
Komm, tanz mit dem Leben – es wartet schon jetzt.